Mobile vs. Print. Wird die Rechnung ohne die Nutzer gemacht?

26.09.2015

In der w&v zu lesen:

Mobile lässt 2016 das Werbemedium Zeitung hinter sich.

Mobile wächst, Print gibt nach – und mit einem Anteil von 12,4 Prozent am globalen Werbekuchen wird Mobile 2016 erstmals das Segment der Tageszeitungen (11,9 Prozent Share) hinter sich lassen. Zu dieser Prognose für das nächste Jahr kommt die Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia im aktuellen Advertising Expenditure Forecast (AEF). Mobile entwickele sich somit hinter TV und stationärem Internet "zum drittgrößten Werbemedium", heißt es - ähnlich wie kurz zuvor in einer Analyse von Carat. Für 2016 werden 38 Prozent Zuwachs angenommen oder unterm Strich 71 Milliarden US-Dollar an weltweiten Spendings. Die Investitionen in Tageszeitungen gehen laut Prognose hingegen um vier Prozent zurück; sie sollen sich nach ZenithOptimedia-Berechnungen im nächsten Jahr nur noch auf 68 Milliarden Dollar belaufen.

 

Ein paar Tage vorher erschien in der Acquisa folgende HL:

 

Digital-affine Bankkunden bevorzugen die persönliche Beratung.

Mit dem Berater an einem Tisch. Darauf wollen selbst junge Kunden nicht verzichten.

Wer besonders digital-affin ist, informiert sich über Bankprodukte in Blogs und den Social Media. Könnte man meinen, stimmt aber nicht. Eine Studie der Postbank belegt, dass gerade technik-affine Bankkunden auf das persönliche Gespräch in der Filiale schwören.

 

87 Prozent der besonders digitalen Deutschen setzen demnach auf das persönliche Gespräch und die Beratung in der Bankfiliale. So das überraschende Ergebnis der Postbank-Studie "Der digitale Deutsche und das Geld“.

 

In der Diskussion um die Werbeträger der Zukunft wird m.E. einer gänzlich vergessen: Der Nutzer.

 

Klar, alles wird diegital. Aber welches Medium ist glaubwürdiger? Welches Medium löst den Kaufimpuls aus? Welchen Einfluß hat die demografische Entwicklung? Wenn die Mehrzahl der Konsumenten 50plus ist, welche Bedeutung hat das digitale Medium für die Kaufentscheidung bei dieser Zielgruppe? Welchen Anteil trägt digital zur Wertschöpfung der Werbetreibenden bei?

Pauschal lassen sich diese Fragen nicht beantworten. Darüber nachdenken macht Sinn. Das wollen wir tun. Im 1. Quartal 2016 werden wir uns im Rahmen einer Think Tank Veranstaltung intensiv befassen. Details folgen.

 

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